Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht Zeugen für Einbrüche in Pulheim. Unbekannte sollen in Möbelhaus, Fahrradgeschäft und Imbiss eingedrungen sein.
Rhein-Erft-Kreis: Einbrüche in Geschäft, Lagerräume und Schnellrestaurant

Pulheim (ost)
Suche nach Zeugen
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach Unbekannten, die in der Nacht zum Dienstag (9. Juni) in Pulheim in einen Lagerraum eines Möbelgeschäfts, in ein Fahrradgeschäft und in ein Schnellrestaurant eingedrungen sein sollen. In der Nähe des Fahrradgeschäfts und des Möbelhauses bemerkten Zeugen zwei Unbekannte, die möglicherweise mit den Taten in Verbindung stehen.
Die Polizeibeamten des Kriminalkommissariats 21 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Um 2.45 Uhr fielen einem Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma zwei Männer im Alter von etwa 18 bis 25 Jahren auf, die sich im Bereich des Eingangs des Möbelhauses an der Segmüller-Allee befanden. Später beobachtete er, wie die beiden Unbekannten in Richtung der Bahngleise flüchteten. Der Angestellte entdeckte später eine offene Tür an einem Imbissstand vor dem Haupteingang sowie ein aufgebrochenes Fenster an der Rückseite des Möbelhauses.
Um 3.45 Uhr meldete ein Zeuge zwei verdächtige Jugendliche an einem Gebäudekomplex in der Straße „Am Westufer“. Die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes stellten vor Ort eine eingeschlagene Scheibe an einem Rolltor eines Fahrradgeschäfts fest. Ersten Ermittlungen zufolge wurde dort um 3.25 Uhr ein Alarm ausgelöst.
Zwischen 0 Uhr und 8.20 Uhr sollen Unbekannte in ein Schnellrestaurant in der Boschstraße eingedrungen sein. Die alarmierten Polizeikräfte stellten ein aufgehebeltes Fenster im Bereich des Drive-In und eine aufgedrückte Scheibe zu einem Innenraum fest.
Die genaue Beute ist in allen Fällen Gegenstand der Ermittlungen. Die alarmierten Polizeikräfte leiteten Fahndungen nach Verdächtigen ein, sicherten Spuren und erstatteten Strafanzeigen. (rs)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männlich, 455 weiblich und 1.451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2022 gab es 458 männliche Verdächtige, während es im Jahr 2023 596 waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








