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Rhein-Erft-Kreis: Falsche Bankmitarbeiter betrogen Hürtherin und Frechenerin

Täter geben sich als Bankmitarbeiter aus, um Geld und Bankkarten zu stehlen. Polizei warnt vor Betrugsmasche im Rhein-Erft-Kreis.

Foto: unsplash

Rhein-Erft-Kreis (ost)

Unter einem frechen Vorwand haben Kriminelle am Mittwoch (6. Mai) eine Frau aus Hürth und eine Frau aus Frechen um Geld betrogen. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 12 nehmen Hinweise unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Am Morgen gegen 9 Uhr rief eine vermeintliche Bankangestellte die Frau aus Frechen an und behauptete, dass eine Kollegin ihre Bankkarte aufgrund eines Problems abholen müsse. Kurze Zeit später erschien eine Frau an der Adresse „Freiheitsring“ und holte die Karte samt PIN ab. Die Verdächtige war etwa 165 Zentimeter groß, 35 Jahre alt, sehr füllig und hatte lange blonde Haare. Ihr Aussehen war eher ungepflegt. Sie trug einen beigen Pullover, eine dunkle Lederjacke und eine blaue Jeans. Die betrogene Frau wurde misstrauisch, sprach mit einem Familienmitglied, fuhr zur Bank und sperrte ihr Konto. Die Betrüger hatten jedoch bereits Geld abgehoben. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei.

Gegen 16 Uhr erhielt eine Frau aus Hürth einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Er behauptete, dass es zu einer unberechtigten Abbuchung gekommen sei. Außerdem sei Falschgeld im Umlauf, das von Bankmitarbeitern überprüft werden müsse. Um 16.10 Uhr klingelte eine große, füllige Frau mit blonden langen Haaren an der Haustür der Dame in der Rosellstraße. Sie trug eine schwarze Lederjacke und graue Jeans und machte einen ungepflegten Eindruck. Die betrogene Frau übergab der Unbekannten Bargeld, die dann damit verschwand. Als sie ein ungutes Gefühl bekam, rief sie die Polizei. Die Beamten nahmen den Vorfall auf und erstatteten Anzeige.

In den letzten Tagen gab es im Rhein-Erft-Kreis vermehrt Betrugsfälle mit falschen Bankangestellten. Die Täter haben es immer auf Geld, Bankkarten mit PIN oder Wertgegenstände abgesehen. Sie erzählen den Opfern oft von Problemen, machen sie Angst und üben emotionalen Druck mit verschiedenen Geschichten aus.

Empfehlungen der Polizei:

Weitere Ratschläge sowie eine Anleitung zum Löschen Ihrer Daten aus dem Telefonbuch finden Sie auf der folgenden Seite: https://weisser-ring.de/Telefonbetrug Im Notfall die 110 wählen. (sc)

Quelle: Presseportal

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