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Rhein-Erft-Kreis: Falsche Handwerker buchten Geld ab

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht Zeugen, die am Dienstag in Pulheim Opfer von betrügerischen Handwerkern wurden. Bitte melden Sie sich unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail.

Foto: unsplash

Pulheim (ost)

Seien Sie misstrauisch

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach Unbekannten, die am Dienstag (17. Februar) angeblich als Handwerker unter einem Vorwand Zugang zu einem Haus in Pulheim erhalten haben sollen. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 21 nehmen Hinweise unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Nach ersten Informationen rief der Geschädigte nach einem Stromausfall in seinem Haus am Luchsweg die Nummer einer vermeintlichen Notfallhotline an, die er zuvor im Internet gefunden hatte. Er sprach mit einem Mann und meldete den Stromausfall. Gegen 12.30 Uhr klingelten zwei Männer an seiner Haustür und gaben sich als Elektriker aus. Einer der Männer war etwa 20 Jahre alt. Sein Begleiter war etwa 30 bis 40 Jahre alt. Beide waren korpulent, hatten Bärte und trugen zur Tatzeit graue Arbeitskleidung ohne Firmenaufschrift.

Die Männer sollen ungefähr 30 Minuten an einem Stromkasten im Haus gearbeitet haben, bis der Strom wieder funktionierte. Danach verlangten sie Kartenzahlung. Nachdem zwei Karten nicht funktioniert hatten, zahlte der Pulheimer den vermeintlichen Handwerkern mit Bargeld. Einen Tag später bemerkte er Abbuchungen von beiden Karten. Er wurde skeptisch und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Wenn Sie den Verdacht haben, selbst Opfer einer Straftat geworden zu sein, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei. Über den Notruf „110“ der Polizei erhalten Sie rund um die Uhr schnelle Hilfe. Das sollten Sie auch tun, wenn Sie einer verdächtigen Person den Zutritt verweigert haben. (sc)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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