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Rhein-Erft-Kreis: Motorradfahrer und Sozius bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein Motorradfahrer (21) und sein Sozius (20) wurden bei einem Unfall in Hürth-Knapsack schwer verletzt. Der Fahrer flüchtete zunächst vom Unfallort.

Foto: Depositphotos

Hürth (ost)

Am Montagabend (11. Mai) wurden bei einem Verkehrsunfall in Hürth-Knapsack ein 21-jähriger Motorradfahrer und sein 20-jähriger Sozius schwer verletzt. Der 20-Jährige wurde von Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der 21-Jährige flüchtete zunächst vom Unfallort.

Nach aktuellen Informationen waren der 21-jährige Fahrer und sein Beifahrer gegen 22.40 Uhr auf der Industriestraße vom Bertrams-Jagdweg in Richtung Hürth unterwegs. Zeugenberichten zufolge war er zu schnell unterwegs. An der Einmündung zur Römerstraße geriet er von der Fahrbahn ab und verlor die Kontrolle über sein Motorrad. Sowohl der Fahrer als auch sein Sozius stürzten und verletzten sich. Es wird angenommen, dass beide keinen Helm trugen. Als ein Zeuge den Notruf wählen wollte, richtete der 21-Jährige das Motorrad auf und schob es in Richtung Elisabethstraße.

Die Polizeibeamten dokumentierten die Spuren am Unfallort, befragten Zeugen und den Sozius und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Bei den Ermittlungen stellten sie fest, dass der 21-Jährige nach seiner Flucht vom Unfallort eigenständig ins Krankenhaus gegangen war. Außerdem stellten sie fest, dass das Motorrad nicht zugelassen war. Während der Unfallaufnahme wurde die Unfallstelle abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat übernommen.

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis empfiehlt allen Motorradfahrern, Radfahrern, Pedelecfahrern und E-Scooter-Nutzern, vor Fahrtantritt einen geeigneten Helm zu tragen. Ein Helm verhindert keine Unfälle, kann aber schwere Verletzungen verhindern oder zumindest abmildern. (jus)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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