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Rhein-Erft-Kreis: Polizei ermittelt nach illegalem Rennen

Fahrzeug sichergestellt. Zeugen berichten von Audi und Mercedes auf Vorgebirgsstraße. Ermittlungen wegen mutmaßlichem Kraftfahrzeugrennen.

Foto: unsplash

Wesseling (ost)

Fahrzeug konfisziert

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat die Untersuchungen zu einem vermuteten illegalen Autorennen in der Nacht zum Mittwoch (9. September) in Wesseling aufgenommen. Es wird berichtet, dass der Fahrer (19) eines Audi mit einem Zaun kollidierte. Ein anderer, unbekannter Mercedesfahrer, der angeblich an dem Rennen beteiligt war, verließ daraufhin die Unfallstelle. Hinweise werden von den Ermittlern des Verkehrskommissariats unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Ein Augenzeuge gab an, dass er gegen 1 Uhr mehrere Male laute Motoren gehört habe. Kurz darauf habe er einen grauen Audi und einen schwarzen Mercedes gesehen, die mit hoher Geschwindigkeit auf der Vorgebirgsstraße von der Ahrstraße kommend unterwegs waren.

In einer Kurve verlor der Audifahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit dem Zaun eines Firmengeländes. Der Mercedesfahrer bremste daraufhin stark ab und fuhr dann mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit an dem verunglückten Audi vorbei. Anschließend verließ er die Unfallstelle.

Die alarmierten Polizeikräfte notierten die Aussagen der Zeugen, dokumentierten die Unfallspuren und stellten den Audi sowie den Führerschein des 19-Jährigen sicher. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem unerlaubten Autorennen verantworten. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an. (nf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,59% der Gesamtunfälle aus, was 3.764 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24