Entscheidender Hinweis von aufmerksamen Zeugen führt zur Festnahme eines mutmaßlichen Diebes. Die Polizei prüft, ob er inhaftiert werden soll.
Rhein-Erft-Kreis: Polizisten stoppten Tatverdächtigen

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Augenzeugen lieferten wichtige Informationen
Am Dienstagabend (28. Juli) wurde von der Polizei Rhein-Erft-Kreis ein mutmaßlicher Dieb (43) festgenommen. Es wird derzeit geprüft, ob er in Untersuchungshaft genommen wird.
Um 23 Uhr meldeten sich aufmerksame Zeugen bei der Polizei. An einem Kiosk in der Hubert-Prott-Straße soll es einen lauten Knall gegeben haben. Anschließend soll ein Mann durch ein Loch in der Schaufensterscheibe in das Geschäft eingedrungen sein, kurz darauf wieder herausgekommen und geflohen sein.
Die alarmierten Polizeibeamten stellten vor Ort die zerbrochene Scheibe einer Tür des Kiosks und davor mehrere Münzen fest. In der Nähe des Tatorts fanden sie ein Laptop und ein Handy, die sie sicherstellten.
Währenddessen suchten weitere Polizeibeamte nach Verdächtigen und entdeckten einen Mann, auf den die Beschreibung der Zeugen passte. Der Verdächtige versuchte zunächst zu fliehen. Die Einsatzkräfte hielten ihn an und durchsuchten ihn. In seinen Händen hielt er mehrere Geldscheine. Die Polizei nahm ihn fest und brachte ihn zur Polizeiwache. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp unter einem Promille.
Die Ermittlungen der Beamten des Kriminalkommissariats 22 sind noch im Gange. Es wird überprüft, ob der Beschuldigte für weitere Straftaten verantwortlich sein könnte. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








