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Rhein-Erft-Kreis: Schneeballwurf auf Auto führt zu Windschutzscheibenbruch

Autofahrer erschrocken, Fahrzeug beschädigt – Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Brühl (ost)

Schnee werfen kann Autofahrer erschrecken und zu schweren Unfällen führen

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach zwei ungefähr 13- bis 14-jährigen Personen, die am Mittwochabend (7. Januar) in Brühl einen großen Schneeball von einer Brücke auf ein fahrendes Auto geworfen haben sollen. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt. Die Täter trugen dunkle Jacken, dunkle Mützen und helle Jeans.

Die Polizeibeamten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Zeugenhinweise. Informationen werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Nach ersten Untersuchungen fuhr der Fahrer (31) eines Ford gegen 17.15 Uhr auf der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Heinrich-Esser-Straße. Als er unter der Richard-Bertram-Straße entlangfuhr, warfen Unbekannte einen großen Schneeball von der Brücke auf die Windschutzscheibe des Autos. Die Scheibe zerbrach, der 31-Jährige blieb unverletzt.

Die alarmierten Polizisten nahmen eine Strafanzeige auf. Der Fahrer ließ seinen Ford von einem Fachunternehmen abschleppen. Die Polizisten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen. (rs)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle aufwies, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen insgesamt eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen relativ selten, nur 0,59% aller Unfälle. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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