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Rhein-Erft-Kreis: Senior um mehr als 1.000 Euro betrogen mit angeblicher Spende

Die Polizei sucht den Betrüger, der einen Mann um mehr als 1.000 Euro betrogen hat, indem er vorgab, für gehörlose Menschen zu sammeln.

Foto: Depositphotos

Frechen (ost)

Seien Sie misstrauisch!

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem bisher unbekannten Mann, der am Donnerstag (3. September) in Frechen Buschbell einen 74-jährigen Mann mit einer hinterhältigen Masche um mehr als 1.000 Euro betrogen haben soll. Hinweise werden von den Ermittlern des Kriminalkommissariats 22 unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen. Der Verdächtige wird als etwa 35 bis 40 Jahre alt und etwa 175 Zentimeter groß beschrieben. Er soll eine schlanke Figur und kurze, dunkle Haare haben.

Um 17 Uhr soll der ältere Herr vor einem Supermarkt in der Aachener Straße von einem Unbekannten angesprochen worden sein. Dieser habe um eine Spende von 10 Euro für gehörlose Menschen gebeten. Da der 74-Jährige kein Bargeld dabei hatte, habe der Fremde auf die EC-Karte in der Geldbörse des Opfers gezeigt.

Daraufhin habe der Unbekannte die EC-Karte genommen und sie an sein eigenes Handy gehalten. Der Senior dachte, dass nur die vereinbarten 10 Euro abgebucht worden seien. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Unbekannte nicht die vereinbarten 10 Euro, sondern einen Betrag von mehr als 1.000 Euro vom Konto des Opfers abgebucht haben soll.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dieser Betrugsmethode. Geben Sie niemals Ihre EC-Karte oder Kreditkarte an Unbekannte weiter. Seien Sie besonders bei vermeintlichen Spendenaktionen skeptisch und prüfen Sie im Zweifelsfall, ob und welcher Betrag tatsächlich abgebucht wurde. (nf)

Quelle: Presseportal

nf24