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Rhein-Erft-Kreis: Seniorin mit mieser Masche betrogen – Zeugensuche

Falsche Polizeibeamtin holte Schmuck ab. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einer Unbekannten, die Schmuck unter falschen Vorwänden erlangte.

Foto: Depositphotos

Erftstadt (ost)

Falsche Polizistin sammelte Schmuck ein

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einer unbekannten Person, die etwa 40 bis 45 Jahre alt ist und 165 Zentimeter groß ist. Die schlanke Verdächtige, die eine schwarz-weiße Jacke und einen Mund-Nasen-Schutz trägt, soll am Sonntagabend (1. Februar) in Erftstadt durch eine Lüge in den Besitz von Schmuck gelangt sein.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 12 haben die Untersuchungen aufgenommen und bitten um Zeugenhinweise. Informationen werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Ersten Informationen zufolge erhielt eine Einwohnerin von Erftstadt gegen 18 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Der Anrufer behauptete gegenüber der Geschädigten, dass in der Nähe ihres Wohnorts Einbrecher festgenommen worden seien und Hinweise auf die ältere Dame gefunden worden seien. Man mache sich nun Sorgen um sie und würde eine Kollegin schicken, um mögliche Wertgegenstände zur Sicherung abzuholen.

Gegen 19.30 Uhr erschien dann die falsche Polizistin an der Wohnadresse in der Peter-May-Straße zwischen Kirchstraße und Villenweg. Sie nahm den Schmuck der verängstigten älteren Dame, verpackte ihn in eine Tasche und flüchtete in unbekannte Richtung.

Die hinzugezogenen Polizeikräfte erstatteten Anzeige.

Die Polizei gibt folgende Ratschläge:

Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeld oder Bankkonten an Anrufer weiter. Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger fordern niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Fremde. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Behörde, von der die vermeintliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Informieren Sie die Polizei über derartige Vorfälle unter der Notrufnummer ‚110‘. Dies sollten Sie auch tun, wenn Sie einen Betrugsversuch verhindert haben oder verdächtige Personen den Zutritt verweigert haben. Die Polizei kann dann nach den Verdächtigen suchen und auch andere Menschen schützen. (rs)

Quelle: Presseportal

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