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Rhein-Erft-Kreis: Tag des Einbruchschutzes 2026

Polizei warnt vor steigenden Einbruchszahlen in der dunklen Jahreszeit. Kostenlose Beratung und Tipps zur Sicherung von Haus und Wohnung.

Foto: Depositphotos

Rhein-Erft-Kreis (ost)

Der Beratungsraum der Kriminalprävention wurde am 25. Oktober in Bergheim eröffnet.

Am kommenden Sonntag, dem 25. Oktober 2026, endet die Mitteleuropäische Sommerzeit, wenn die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden. Traditionell nutzt die Polizei diesen Zeitpunkt für den “Tag des Einbruchschutzes”, um die Bevölkerung auf die Wichtigkeit einer eigenverantwortlichen Einbruchsvorsorge hinzuweisen. Gerade in den dunkleren Monaten steigen die Einbruchszahlen wieder an.

Zum Tag des Einbruchschutzes veranstaltet die Polizei Rhein-Erft-Kreis einen Tag der offenen Tür im Beratungsraum in der Sportparkstraße 14 in Bergheim. Dort erhalten Interessierte zwischen 11 und 14 Uhr kostenlose Tipps zum Thema Einbruchschutz von den Experten der Kriminalprävention. Sie informieren über Schwachstellen an Gebäuden, Vorgehensweisen von Tätern und Möglichkeiten zur Nachrüstung. Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz finden Sie auf unserer Themenseite https://rhein-erft-kreis.polizei.nrw/themenseite-wohnungseinbruch.

Die Sicherung gegen Einbrüche beginnt an der Haustür.

Einbrüche gelingen oft dort, wo Sicherheitsvorkehrungen fehlen oder unzureichend sind. Besonders gefährdet sind Eingangstüren, Fenster und Terrassentüren. Doch bereits einfache bauliche und technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich verringern, so die Erfahrung der Polizei. Mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, stehen an erster Stelle. Geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2 bieten einen guten Einbruchschutz. Es ist auch wichtig, dass alle Sicherheitselemente fachgerecht installiert werden.

Neben mechanischen Sicherungen können Alarmanlagen einen zusätzlichen Schutz bieten. Am effektivsten ist es, mechanische Sicherheitstechnik mit elektronischer Überwachung sinnvoll zu kombinieren. Die Alarmanlage sollte so erweitert werden, dass auch ein Überfallalarm ausgelöst werden kann. Eine kostenlose Beratung zum Einbruchschutz bieten die (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen (www.k-einbruch.de/beratungsstellensuche).

Richtiges Verhalten kann zusätzlichen Schutz bieten.

Neben technischen Maßnahmen spielt das eigene Verhalten eine entscheidende Rolle. Die Polizei empfiehlt:

Weitere Tipps zum Einbruchschutz finden Interessierte auf der bundesweiten Kampagnenwebsite www.k-einbruch.de der Polizei. (jus)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 stark an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069. Darunter waren 2.344 männliche und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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