Ein 20-jähriger Autofahrer verstarb nach Klinik-Aufenthalt, ein weiterer (30) wurde schwer verletzt. Polizei ermittelt Unfallursache.
Rhein-Erft-Kreis: Tödlicher Verkehrsunfall in Bedburg

Bedburg (ost)
Ein weiterer Beteiligter wurde schwer verletzt
Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei des Rhein-Erft-Kreises geben bekannt:
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend (16. Dezember) in Bedburg wurde ein 20-jähriger Autofahrer so schwer verletzt, dass er kurz darauf in einem Krankenhaus verstarb. Ein weiterer Autofahrer (30) erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um die beiden Männer und brachten sie in Krankenhäuser.
Nach aktuellen Informationen fuhr der 30-Jährige gegen 16.50 Uhr in einem Ford auf der Landesstraße (L) 279 von Bedburg in Richtung Grevenbroich. Zur gleichen Zeit war der 20-Jährige in einem VW in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Auf dem Abschnitt zwischen Bedburg und dem Gewerbegebiet Mühlenerft geriet der 30-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen nach links in den Gegenverkehr und kollidierte dabei mit dem VW. Die Feuerwehr befreite den 20-Jährigen aus dem VW.
Die hinzugezogenen Polizisten sicherten die Spuren am Unfallort, befragten Zeugen und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Rhein-Kreis-Neuss unterstützte vor Ort. Die Einsatzkräfte sperrten die Unfallstelle bis etwa 23.40 Uhr für die Dauer der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten. Eine Spezialfirma reinigte die Fahrbahn. Die Beamten sicherten die beiden Autos sowie die Handys der Unfallbeteiligten. Die weiteren Ermittlungen übernahmen die Beamten des Verkehrskommissariats. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzten bei 11.172 und Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








