Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach drei Männern, die Schmuck von einem älteren Herrn gestohlen haben. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Rhein-Erft-Kreis: Trio betrog älteren Herrn

Erftstadt (ost)
Schmuck gestohlen
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach drei etwa 40-jährigen Männern in einem schwarzen Mercedes neueren Baujahres, die sich am Dienstagmittag (24. Februar) unter einem Vorwand Zugang zu einem Haus in Erftstadt verschafft und dort Schmuck gestohlen haben sollen. Alle drei sollen dunkle Haare und einen dunklen Bart gehabt haben. Zwei der Männer sollen ungefähr 180 Zentimeter groß gewesen sein. Einer der Männer trug eine orangefarbene Hand- oder Bauchtasche, der andere einen Rucksack.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 22 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Nach ersten Informationen fuhr das Opfer gegen 11.30 Uhr zu seiner Bank nach Brühl. Nach dem Bankbesuch wurde er von den drei Unbekannten in der Fußgängerzone in Brühl angesprochen. Einer der Männer behauptete, das Opfer zu kennen und Wertsachen bei ihm zu Hause lagern zu wollen. Der hilfsbereite ältere Herr stimmte zu und alle vier fuhren nach Erftstadt zu seiner Wohnadresse in der Gemünder Straße. Während der Erftstädter mit einem der Männer ins Obergeschoss ging, blieb ein anderer Täter im Erdgeschoss. Als die beiden Männer später das Haus verließen, bemerkte das Opfer das Fehlen von Schmuck. Offenbar hatte der zweite Mann im Erdgeschoss nach Wertgegenständen gesucht, während der Dritte draußen vor dem Haus im Auto wartete.
Die alarmierten Polizeikräfte sicherten vor Ort Spuren und erstatteten Anzeige. (rs)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








