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Rhein-Erft-Kreis: Überfall in Straßenbahn

Jugendlicher verprügelt und ausgeraubt, Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Frechen (ost)

Weitere Jugendliche entkamen mit gestohlenen Gegenständen

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem Jugendlichen im Alter von etwa 13 bis 15 Jahren, der etwa 165 Zentimeter groß ist, eine schlanke Statur hat und schwarze kurze Haare trägt. Am Mittwochabend (13. Mai) soll er in der Bahn der Linie 7 in Frechen auf einen 13-jährigen Jugendlichen eingeschlagen haben und ihm ein Mobiltelefon und eine Kappe gestohlen haben. Der Unbekannte, der Jeans und eine schwarze Kappe trägt, ist kurz darauf mit anderen Jugendlichen von der Haltestelle Frechen Kirche in Richtung Hauptstraße weggelaufen.

Die Polizeibeamten des Kriminalkommissariats 22 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.

Es wird berichtet, dass gegen 21.30 Uhr eine Gruppe Jugendlicher in der Kölner Straße in einen Streit geraten sei. Der Geschädigte sei an der Haltestelle an der Kirche in die Straßenbahn der Linie 7 eingestiegen, die Jugendlichen seien ihm gefolgt. In der Bahn habe der Verdächtige den Geschädigten angegriffen und dessen Handy und Kappe anderen Jugendlichen zugeworfen, die dann geflohen seien. Ein Mitarbeiter habe beide aus der Bahn begleitet und der Verdächtige sei ebenfalls geflohen.

Rettungskräfte haben sich um den verletzten 13-Jährigen gekümmert. Die alarmierten Polizeikräfte haben sofort eine Fahndung eingeleitet. Sie haben Spuren gesichert, Beweismittel sichergestellt und eine Strafanzeige erstattet. (rs)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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