Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem unbekannten Mann, der in Brühl in Autos eingebrochen ist. Passanten versuchten den Flüchtigen aufzuhalten.
Rhein-Erft-Kreis: Unbekannter brach in Autos ein – Zeugensuche

Brühl (ost)
Passanten versuchten, den Flüchtigen aufzuhalten.
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach einem unbekannten Mann, der angeblich am Dienstagmorgen (14. April) in Brühl in mindestens zwei Autos eingebrochen ist. Augenzeugen beschrieben den Täter als einen 25 bis 35 Jahre alten, 175 bis 180 Zentimeter großen Mann mit Bart, der zur Tatzeit einen blauen Trainingsanzug und eine schwarze Jacke mit Kapuze trug. Hinweise zum Täter oder verdächtige Feststellungen zur Tatzeit nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 23 telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail unter poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Nach ersten Erkenntnissen soll der Gesuchte zwischen 6.30 Uhr und 6.40 Uhr die Beifahrerseitenscheiben von zwei geparkten Autos in der Jordanstraße eingeschlagen haben. Ein Zeuge beobachtete, wie der Mann seinen Oberkörper durch das Fenster eines der Autos beugte. Nachdem er angesprochen wurde, rannte der Verdächtige in Richtung Schildgesstraße davon. Der Zeuge verfolgte ihn kurz und rief einen weiteren Passanten herbei, um den Flüchtigen festzuhalten. Beim Versuch, den Flüchtigen zu packen, verlor dieser einen Rucksack und seine Jacke.
Die alarmierten Polizisten suchten nach dem Flüchtigen und fanden später in der Nähe der beschädigten Autos zwei Werkzeugkoffer. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie aus einem weiteren Autoeinbruch stammten. Die Polizisten sicherten die Koffer, den Rucksack und die Jacke des Tatverdächtigen, dokumentierten die Einbruchsspuren und erstatteten mehrere Strafanzeigen. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








