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Rhein-Erft-Kreis: Verkehrsunfall in Bergheim

Eine Fußgängerin wurde schwer verletzt, Lebensgefahr besteht. Rettungshubschrauber im Einsatz, Unfallstelle gesperrt.

Foto: Depositphotos

Bergheim (ost)

Rettungshubschrauber im Einsatz

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag (7. April) in Bergheim wurde eine Fußgängerin so schwer verletzt, dass Lebensgefahr besteht. Die Dame wurde von Rettungskräften mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle ist derzeit noch gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen wollte die Frau gegen 15.15 Uhr die Landesstraße (L) 91 in der Nähe der Einmündung zu einem Pferdehof überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr ein Autofahrer (61) von Oberaußem in Richtung Glessen. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierte der 61-Jährige mit seinem Audi mit der Fußgängerin.

Die alarmierten Polizeikräfte haben derzeit die L 91 zwischen dem Ortsausgang Oberaußem in Richtung Glessen sowie „Gut Neuenhof“ und der Winfriedstraße in beide Richtungen gesperrt. Die Einsatzkräfte des Verkehrsunfallaufnahmeteams der Polizei Rhein-Kreis-Neuss unterstützen die Polizeibeamten aus dem Rhein-Erft-Kreis bei der Unfallaufnahme. Dabei wurde Alkohol in der Atemluft des beteiligten Autofahrers festgestellt. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 0,6 Promille bei dem 61-Jährigen. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an, die von einem Arzt in einem Krankenhaus entnommen wird. Die Ermittlungen der Beamten des Verkehrskommissariats dauern an. (sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle (87,36%). In der Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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