Ein Rennradfahrer (46) wurde schwer verletzt, während ein E-Scooterfahrer (37) unverletzt blieb nach einem Zusammenstoß.
Rhein-Erft-Kreis: Verkehrsunfall in Kerpen

Kerpen (ost)
Risikosituation beim Ein- und Abbiegen
Ein Radfahrer (46) wurde bei einem Verkehrsunfall am Samstagnachmittag (7. März) in Kerpen schwer verletzt. Sanitäter brachten den Mann in ein Krankenhaus.
Augenzeugen zufolge fuhr der Fahrer (37) eines E-Scooters gegen 16 Uhr stadteinwärts auf der Stiftstraße. Berichten zufolge wollte er nach links in die Straße „Filzengraben“ abbiegen. Dort stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Rennradfahrer zusammen.
Der 46-Jährige soll unter anderem mit seinem Helm auf den Asphalt gestürzt sein. Zwei Zeuginnen leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte.
Die alarmierten Polizisten sperrten die Unfallstelle während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme ab. Sie protokollierten die Aussagen des Zeugen und des unverletzten E-Scooterfahrers. Zudem dokumentierten sie die Unfallspuren und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige.
Die weiteren Ermittlungen wurden bereits von den Beamtinnen und Beamten des Verkehrskommissariats aufgenommen.
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis empfiehlt allen Radfahrern, Pedelec-Fahrern und E-Scooter-Fahrern, vor Fahrtantritt einen passenden Helm zu tragen. Ein Fahrradhelm verhindert zwar keine Verkehrsunfälle, bietet aber einen effektiven Schutz gegen schwerwiegende Unfallfolgen und kann Kopf- und Gesichtsverletzungen effektiv verhindern oder zumindest mildern. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden insgesamt 450 Personen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








