Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach Tätern, die in Hürth eingebrochen sind. Verdächtige Flüssigkeiten an Türen könnten ätzend sein.
Rhein-Erft-Kreis: Zeugensuche nach zwei Einbrüchen

Hürth (ost)
Achten Sie auf verdächtige Substanzen oder Flüssigkeiten an Türen
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach den Tätern, die zwischen Dienstagabend (4. August) und Mittwochmittag (5. August) in zwei Häuser in Hürth eingebrochen sein sollen. Was gestohlen wurde, wird in beiden Fällen untersucht.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen in beiden Fällen nach Zeugen. Hinweise können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
In Hürth-Gleuel informierte eine Zeugin am Mittwochmorgen die Polizei über einen Einbruch in der Beckergasse. Mehrere Räume im Haus wurden durchsucht. Der Einbruch soll nach aktuellen Informationen zwischen 23 Uhr und 3 Uhr stattgefunden haben. Die hinzugezogenen Polizeibeamten entdeckten eine blau-grünliche Flüssigkeit am Rahmen einer Kellertür. Die Polizei warnt davor, verdächtige Stoffe oder Flüssigkeiten an einer Tür anzufassen und empfiehlt, die Polizei zu verständigen. Es könnte sich um ätzende Substanzen handeln.
Gegen 14 Uhr wurde die Polizei von einem weiteren Zeugen über einen Einbruch in Hürth-Kalscheuren informiert. Er hatte einen unbekannten Mann in einer Wohnung in der Ursulastraße gesehen. Der Täter flüchtete, als er entdeckt wurde. Der Mann war zwischen 30 und 40 Jahre alt, trug ein schwarzes T-Shirt, eine blaue kurze Jeanshose, eine weiße Kappe und schwarze Schuhe. Die alarmierten Polizisten begannen sofort mit der Suche nach dem Flüchtigen. Sie entdeckten eine Person am Bahnhof Kalscheuren, die der Beschreibung entsprach. Der Verdächtige flüchtete über die Gleise und sprang schließlich auf einen Güterzug auf.
In beiden Fällen sicherten die Polizeibeamten Spuren am Tatort und erstatteten jeweils eine Anzeige. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








