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Rhein-Kreis Neuss / Dormagen: Polizei warnt vor Vorverurteilungen im Internet

Im Fall des getöteten Jugendlichen in Dormagen wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Spekulationen in sozialen Medien sind haltlos, Ermittler haben keine Hinweise auf Mittäter.

Foto: unsplash

Rhein-Kreis Neuss / Dormagen (ost)

Es wurde ein Verdächtiger im Fall des getöteten Jugendlichen in Dormagen ermittelt, wie die Polizei erneut betont.

In den sozialen Medien gibt es fortlaufende Diskussionen über mögliche Täter und Personen werden öffentlich beschuldigt. Die Polizei stellt jedoch klar, dass diese Spekulationen unbegründet sind und es weiterhin keine Hinweise auf Mittäter gibt.

Es ist wichtig zu beachten, dass falsche Verdächtigungen und Verleumdungen, auch im Internet, strafbar sind, betont die Polizei.

Das Internet und die Sozialen Medien unterliegen den gleichen Gesetzen wie der Rest der Gesellschaft.

Die Polizei appelliert erneut an die Öffentlichkeit, sich von Verdächtigungen, Vorverurteilungen oder Aufrufen zu Straftaten gegen etwaige Mittäter zu distanzieren.

Strafbare Inhalte in den Sozialen Medien werden konsequent verfolgt und können rechtliche Konsequenzen haben.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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