Die Polizei reagierte auf Beschwerden über Geschwindigkeitsüberschreitungen und führte einen Sondereinsatz durch, bei dem 40 Fahrzeuge kontrolliert wurden.
Rhein-Kreis Neuss: Polizei kontrolliert Raser an Beschwerdestelle

Neuss (ost)
Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss hat Beschwerden von Bewohnern der Düsseldorfer Straße erhalten, die sich über häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, beschweren.
Als Reaktion darauf organisierte die Polizei am Freitagabend, dem 24. Juli, einen speziellen Einsatz.
Von abends bis in die Nacht hinein wurden zahlreiche Verstöße im Straßenverkehr festgestellt und geahndet. Insgesamt wurden 40 Fahrzeuge angehalten und überprüft, von denen 21 deutlich zu schnell unterwegs waren. Der Spitzenreiter war ein Fahrer, der mit rund 50 Stundenkilometern doppelt so schnell fuhr wie erlaubt. Diese Personen müssen nun mit Geldstrafen oder sogar Fahrverboten rechnen. Darüber hinaus wurden mehrere kleinere Verstöße festgestellt und zwei Mopeds aufgrund unerlaubter technischer Änderungen stillgelegt. Vor der Düsseldorfer Straße führte die Polizei auch in der Nähe der Batteriestraße Kontrollen durch, bei denen ebenfalls mehrere Verstöße geahndet wurden.
Die Polizei wird auch zukünftig sowohl anlassbezogene als auch anlassunabhängige Verkehrskontrollen durchführen, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften und somit die Sicherheit aller Bürger und Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








