In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es zu zwei Einbrüchen in Troisdorfer Schulen. Täter entwendeten Laptops und Bargeld im Gesamtwert von mehreren hundert Euro.
Rhein-Sieg-Kreis: Einbrüche in Schulgebäude

Troisdorf (ost)
In der Nacht vom Dienstag, den 17. März, auf Mittwoch, den 18. März, gab es zwei Einbrüche in Schulgebäude im Troisdorfer Stadtgebiet.
Zwischen 20:00 Uhr und 06:30 Uhr drangen bisher unbekannte Täter in die Realschule an der Heimbachstraße ein. Nach bisherigen Informationen gelangten sie wahrscheinlich über ein Vordach in ein Klassenzimmer im ersten Stock. Da keine Einbruchsspuren am entsprechenden Fenster festgestellt wurden, wird untersucht, wie die Täter hineingelangten.
Im weiteren Verlauf wurden mehrere Klassen- und Büroräume, darunter das Sekretariat und das Büro der Schulleitung, gewaltsam geöffnet. Nach ersten Erkenntnissen stahlen die Täter fünf Laptops im Gesamtwert von mehreren hundert Euro sowie eine nicht näher bezifferte Geldsumme.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen 15:00 Uhr und 07:30 Uhr an der Gemeinschaftshauptschule an der Lohmarer Straße. Dort wurde ein Fenster zu einem Biologieraum gewaltsam geöffnet. Zum Zeitpunkt der Anzeigeaufnahme wurden keine fehlenden Gegenstände festgestellt.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt, wird derzeit von den laufenden Ermittlungen geprüft.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der genannten Schulen während des Tatzeitraums beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02241 541-3221 bei der Polizei zu melden. (Re)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen war 2022 bei 2789 und stieg im Jahr 2023 auf 3069. Dabei waren 2344 männliche und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 2023 2614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 im Jahr 2022 auf 1451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle mit 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








