Um 11:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu starker Rauchentwicklung in einer Industriehalle alarmiert. Über 100 Einsatzkräfte kämpften gegen das Feuer, das am Dienstagabend unter Kontrolle gebracht wurde.
Rheindahlen: Industriehalle in Flammen, Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Mönchengladbach-Flughafen, 03.03.2026, 11:15 Uhr, Grunewaldstraße (ost)
Um 11:15 Uhr wurde die Feuerwehr über den Notruf 112 zu einer starken Rauchentwicklung aus einer Industriehalle im Ortsteil Flughafen alarmiert. Kurz darauf bestätigte die Polizei die Meldung, nachdem vom Polizeipräsidium aus eine weithin sichtbare, massive schwarze Rauchwolke festgestellt worden war.
Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, brannte eine ältere Werkhalle von etwa 80 x 25 Metern bereits in voller Ausdehnung. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurden sofort zusätzliche Kräfte alarmiert und über die Warn-App NINA wurde eine Gefahreninformation zur Geruchsbelästigung und Rauchentwicklung im Bereich der Einsatzstelle veröffentlicht. Zu Spitzenzeiten waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort. Das Hauptziel war es, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Hallen zu verhindern. Um dies zu erreichen, wurden umfangreiche Löschmaßnahmen von verschiedenen Seiten der Gebäude eingeleitet. Eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bundes wurde zur Unterstützung der Einsatzleitung eingesetzt. Sie lieferte fortlaufend Luftaufnahmen und ermöglichte so die frühzeitige Erkennung von Brandherden, insbesondere in den Dachbereichen der angrenzenden Hallen. Dadurch konnten Entstehungsbrände schnell lokalisiert und gezielt bekämpft werden.
Die Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung stellte eine besondere Herausforderung dar. Erst nachdem die NEW AG den Wasserdruck im örtlichen Hydrantennetz erhöht hatte und zusätzlich eine etwa 700 Meter lange Löschwasserleitung von einem nahegelegenen Bach verlegt worden war, stand genügend Wasser für eine effektive Brandbekämpfung zur Verfügung.
Erst am späten Dienstagabend konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Im weiteren Verlauf der Nacht kam es jedoch sowohl im Dachbereich als auch im Inneren der Halle immer wieder zu Glutnestern und erneuten Aufflammungen. Diese wurden fortlaufend gelöscht. Auch am Mittwochmorgen führt die Feuerwehr weiterhin Kontrollmaßnahmen durch.
Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Das betroffene Gebäude ist jedoch einsturzgefährdet; Teile der Dachkonstruktion sind bereits eingestürzt.
Im Einsatz waren die Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen I (Neuwerk), II (Holt) und III (Rheydt), der Einsatzleitwagen 2 aus dem Führungs- und Lagezentrum (Rheydt), der Abrollbehälter Atemschutz und der Gerätewagen Einsatzstellenhygiene aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheiten Information und Kommunikation, Stadtmitte, Neuwerk, Giesenkirchen, Hardt, Wickrath, Odenkirchen, Günhoven/Kothausen, Broich, Woof, Rheydt, Schelsen und Rheindahlen der Freiwilligen Feuerwehr, für die Einsatzverpflegung und den Drohneneinsatz der Arbeiter-Samariter-Bund, zur Unterstützung bei der Einsatzstellenhygiene das Deutsches Rotes Kreuz, Mitarbeitende des Fachbereiches Umwelt, der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe, der NEW und des Niersverbandes, zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
Einsatzleiter: Brandrat André Weißhaupt
Quelle: Presseportal








