Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rheine: Verkehrskontrolle Flucht – 45-Jähriger ohne Führerschein und mit offenen Haftbefehlen

Ein Autofahrer flüchtete vor einer Verkehrskontrolle, besaß keinen Führerschein und hatte offene Haftbefehle. Polizei konnte ihn später festnehmen.

Foto: unsplash

Münster (ost)

Nachdem Beamte des Verkehrsdienstes am Montagabend (19.05., 17:21 Uhr) Verkehrskontrollen am Schlossplatz durchgeführt hatten und ein Autofahrer nach einem Verkehrsverstoß der Kontrolle entkam, stellte sich im Laufe weiterer Untersuchungen heraus, dass er keinen Führerschein besaß und gegen ihn mehrere offene Haftbefehle vorlagen.

Als die Polizisten den Fahrer nach dem Verkehrsverstoß stoppen wollten, reagierte er weder auf ihre Stoppsignale noch auf eine persönliche Ansprache, als er an einer roten Ampel kurz anhalten musste. Nachdem die Ampel auf Grün umsprang, beschleunigte der Fahrer, der mit zwei weiteren Insassen im Auto saß, erneut.

Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte die Flucht des 45-Jährigen vor der Kontrolle, folgte dem weißen Lieferwagen und informierte währenddessen die Polizei über den Standort des flüchtenden Fahrzeugs. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen entdeckten die Beamten das gesuchte Fahrzeug schließlich abgestellt an der Unterführung Domagkstraße Ecke Einsteinstraße, jedoch ohne die drei Insassen.

Diese sollen laut Zeugenaussagen zu einer Bushaltestelle geflohen sein. Während seiner Flucht soll der Fahrer drei rote Ampeln überfahren haben. Bisherigen Informationen zufolge wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Fahrer um einen 45-jährigen Mann aus Rheine handelte, der der Polizei bekannt war und keinen Führerschein besaß. Zusätzlich waren vier Haftbefehle, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, gegen ihn ausgestellt.

Beamte aus Steinfurt nahmen den Deutschen schließlich an einem ermittelten Ort in Rheine fest. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24