Eine Person verletzt, Auto kollidierte mit Rehwild. Polizei gibt Handlungsempfehlungen für Wildunfälle.
Rheine: Verkehrsunfall mit Rehwild
Steinfurt (ost)
Am Donnerstagmorgen (31.07.) ereignete sich gegen kurz vor 07.00 Uhr auf der Straße Hollich, Höhe Hausnummer 2, ein Verkehrsunfall zwischen einem Reh und einem Auto.
Eine 46-jährige Frau aus Rheine fuhr mit ihrem Hyundai in Richtung Hollicher Mühle auf der Straße Hollich. Ersten Informationen zufolge sprang ein Reh aus dem Maisfeld rechts auf die Fahrbahn. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Tier. Gleichzeitig riss sie das Lenkrad herum und kam von der Straße ab.
Das Auto kam in einem Graben am angrenzenden Maisfeld zum Stillstand. Bei diesem Unfall wurde die Frau aus Rheine leicht verletzt und ein Rettungswagen brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.
Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen, morgens und abends besonders aufmerksam und mit angepasster Geschwindigkeit auf den Landstraßen im Kreis zu fahren. Wenn plötzlich Wild auf der Straße auftaucht, können folgende Maßnahmen helfen, eine Kollision zu vermeiden: – Lenkrad festhalten, bremsen, eventuell abblenden und hupen. – Unbedingt die Fahrtrichtung beibehalten und keinesfalls ausweichen. – Im Falle einer Kollision unbedingt die Polizei verständigen, dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Auch wenn das Tier wegläuft. Das Tier ist garantiert verletzt und ein Jäger wird nach ihm suchen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) registriert. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Anzahl der Schwerverletzten lag bei 11.172 und es gab 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)