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Rheinisch-Bergischer Kreis: Diebstähle aus Handwerkerfahrzeugen

Die Polizei nahm sechs Anzeigen wegen Diebstählen aus Handwerkerfahrzeugen auf. Werkzeuge und Maschinen wurden entwendet, Sachschäden sind hoch.

Foto: unsplash

Kürten / Bergisch Gladbach / Rösrath (ost)

Am Donnerstagmorgen (29.01.) wurden insgesamt sechs Diebstahlanzeigen aus Handwerkerfahrzeugen von der Polizei aufgenommen.

In Kürten wurden Werkzeuge und Maschinen aus einem Nissan-Transporter gestohlen, von unbekannten Tätern. Das Fahrzeug war zwischen Mittwoch (28.01.) 19:00 Uhr und Donnerstag (29.01.) 09:30 Uhr am Straßenrand des Grunderweges abgestellt. Der Wert der gestohlenen Werkzeuge wird derzeit auf einen hohen vierstelligen Betrag geschätzt.

In Bergisch Gladbach wurden am selben Morgen drei weitere Strafanzeigen von der Polizei aufgenommen. In der Ferdinand-Strucker-Straße in Bensberg wurde ein Ford Transit aufgebrochen, indem die hintere Schiebetür des Transporters stark beschädigt wurde. Das Handwerkerfahrzeug wurde vom Mitarbeiter am Mittwoch gegen 16:15 Uhr dort abgestellt. Zum Wert der gestohlenen Waren konnten noch keine Angaben gemacht werden, der Schaden am Transporter wird vermutlich auf mehrere tausend Euro geschätzt.

In der Reginharstraße in Bockenberg wurden zwischen Mittwoch 16:45 Uhr und Donnerstag 06:00 Uhr zwei Transporter aufgebrochen. Wieder wurden die Schiebetüren der Fahrzeuge beschädigt. Aus einem Ford Transit wurden mehrere Werkzeuge und Maschinen mit einem geschätzten Gesamtwert im mittleren vierstelligen Bereich gestohlen. Der Nutzer des Opel-Transporters konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch keine Angaben zur gestohlenen Beute machen. Beide Fahrzeuge standen nur etwa 20 Meter voneinander entfernt am Straßenrand.

Auch in Rösrath waren Handwerkerfahrzeuge das Ziel der Diebe. Ein Mitarbeiter einer Handwerkerfirma gab an, seinen Firmenwagen am Mittwoch gegen 22:30 Uhr ordnungsgemäß verschlossen am Fahrbahnrand der Rotdornallee abgestellt zu haben. Als er am nächsten Morgen gegen 07:10 Uhr zu dem Transporter zurückkehrte, stellte er fest, dass verschiedene Werkzeuge und Maschinen aus dem Laderaum gestohlen worden waren. Auch hier wird der Schaden auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Ein weiterer Ford Transit wurde an der Rösrather Hauptstraße aufgebrochen. Dieser stand auf einem Privatparkplatz und wurde am 25.01. ordnungsgemäß abgestellt. Wieder wurde die Schiebetür des Transporters auf ähnliche Weise beschädigt, um Zugang zur Ladefläche zu erhalten. Angaben zum Wert der gestohlenen Werkzeuge und Maschinen konnten in diesem Fall noch nicht gemacht werden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Tat in der Nacht zum Donnerstag (29.01.) gegen 02:25 Uhr stattgefunden hat.

In allen Fällen hat die Polizei jeweils eine Strafanzeige aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die weitere Informationen zu diesen Taten liefern können. Wenn Sie etwas Verdächtiges in der Nähe der genannten Tatorte in Kürten, Bergisch Gladbach und Rösrath beobachtet haben, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg. (ch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59%. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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