Am vergangenen Wochenende führte die Polizei umfangreiche Tempokontrollen durch. An sieben Messstellen im Kreisgebiet wurden insgesamt 2.396 Fahrzeuge überprüft.
Rheinisch-Bergischer Kreis: Geschwindigkeitskontrollen im MK

Märkischer Kreis (ost)
Letztes Wochenende führte die Polizei erneut umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durch. An sieben Messstellen im Kreisgebiet überprüften die Beamten insgesamt 2.396 Fahrzeuge.
Am Freitag (17.04.) begannen die Kontrollen in Balve-Volkringhausen (Mendener Straße) und Menden-Lendringsen (Salzweg). In Volkringhausen wurden 598 Messungen durchgeführt. Sieben Fahrer waren zu schnell unterwegs. Der Schnellste wurde mit 68 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen. Am Salzweg in Menden-Lendringsen gab es 86 Messungen und acht Verwarnungen. Ein Auto mit MK-Kennzeichen wurde mit 46 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen.
Am Nachmittag wurden deutlich mehr Verstöße auf der L707 in Herscheid festgestellt. Von 650 Fahrzeugen waren 77 zu schnell. Ein Motorradfahrer aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis (GL) wurde außerhalb geschlossener Ortschaft mit 88 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen. Ihm droht eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Am Samstag (18.04.) verlagerten die Beamten ihre Kontrollen nach Menden. Auf der B7 am Schwitterberg überschritt ein Autofahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h deutlich und wurde mit 107 km/h gemessen. Ein besonders negativer Höhepunkt des Wochenendes war eine Messung in der Spessastraße. Ein Autofahrer war innerorts mit 72 km/h statt der erlaubten 30 km/h unterwegs. Die Konsequenz: Ein Fahrverbot.
Am Sonntag (19.04.) endeten die Kontrollen in Schalksmühle. An der Volmestraße und der Hälverstraße wurden 547 Fahrzeuge gemessen. 31 Fahrer waren zu schnell, drei von ihnen erwarten eine Anzeige. Der Höchstwert lag hier bei 77 km/h statt 50 km/h.
Die Polizei betont: Überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für Unfälle. Die Kontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte waren 11.172 und Leichtverletzte beliefen sich auf 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








