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Rheinisch-Bergischer Kreis: Kontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“ in Dabringhausen

Die Polizei kontrollierte gestern 80 Kradfahrerinnen und Kradfahrer, verhängte Verwarngelder und stoppte einen zu schnellen E-Scooter. Weitere Geschwindigkeitsmessungen folgten.

Foto: unsplash

Wermelskirchen (ost)

Gestern hat die Polizei im Rahmen der Aktion „Kaffee und Knöllchen“ in Dabringhausen 80 Motorradfahrer kontrolliert.

Am 31.05. waren die Verkehrsdienste und die Verkehrsunfallprävention der Polizei Rhein-Berg in Wermelskirchen aktiv. An dem neuen Feuerwehrhaus in Dabringhausen an der L 101 wurden gezielt Motorradfahrer angesprochen und überprüft.

Insgesamt wurden von der Polizei zwei Verwarnungen ausgesprochen und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie zwei Strafanzeigen verhängt.

In einem Fall war die Betriebserlaubnis eines Motorrads erloschen. Ein überprüfter E-Scooter war manipuliert und konnte eine nicht zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern erreichen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen den Fahrer und den Halter des Rollers wurden Strafverfahren eingeleitet.

Zusätzlich führte die Polizei stationäre Geschwindigkeitsmessungen in den Ortsteilen Osminghausen und Halzenberg durch. Fast 350 Fahrzeuge wurden gemessen. Gegen neun Verkehrsteilnehmer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Weitere 45 erhielten ein Verwarnungsgeld. In Halzenberg stoppte die Polizei einen Pkw, der mit 91 Stundenkilometern durch die geschlossene Ortschaft fuhr.

Die Kontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“ kehrt am 21. Juni erneut nach Wermelskirchen zurück. Der Kontrollpunkt wird dann das Gelände der Feuerwehr in Kreckersweg sein. Weitere Termine und Informationen zur Sonderkontrollaktion finden Sie auf der Internetseite der Polizei Rhein-Berg: https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/kaffee-und-knoellchen

Natürlich führt die Polizei Rhein-Berg auch außerhalb der angekündigten Sonderkontrollen ganzjährig Verkehrskontrollen im Rheinisch-Bergischen Kreis durch. Das Ziel ist klar: schwere Verkehrsunfälle und ihre schwerwiegenden Folgen verhindern. (bw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Darunter fallen 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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