Feuerwehr und Polizei wurden zu einem Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße entsandt. Das Treppenhaus war verraucht, verursacht durch eine Rauchbombe bei einem Streit zwischen Vater und Sohn.
Rheinisch-Bergischer Kreis: Rauchentwicklung im Treppenhaus führt zu Feuerwehr- und Polizeieinsatz

Bergisch Gladbach (ost)
In der Nacht vom 28.04. auf den 29.04. wurden Feuerwehr und Polizei von der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises alarmiert, da Rauch in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße im Stadtzentrum gemeldet wurde.
Nach der Alarmierung wurden die Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, die Löschzüge 6 (Paffrath/Hand) und 7 (Stadtmitte), der Einsatzführungsdienst (B-Dienst), der Leitungsdienst (A-Dienst) sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle geschickt. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Die Polizei sperrte den Bereich zunächst ab und traf ebenfalls mit mehreren Einsatzfahrzeugen ein.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Meldung: Das Treppenhaus im dritten Stock war stark verraucht. Einige Personen befanden sich noch in ihren Wohnungen im dritten Stock und machten durch Balkone und Fenster auf sich aufmerksam.
Vier Personen wurden aus dem verrauchten Treppenhaus gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Nachdem das Treppenhaus belüftet wurde, konnten weitere Bewohner sicher ins Freie gebracht werden.
Zehn Bewohner des Hauses wurden vor Ort medizinisch untersucht und betreut.
Als Ursache für die Rauchentwicklung wurde eine Rauchbombe im Treppenhaus festgestellt, die eine Fußmatte entzündet hatte. Die Polizei ermittelte, dass es zu einem Streit zwischen einem 77-jährigen Vater und seinem 32-jährigen Sohn gekommen war. Der Sohn hatte offenbar eine Rauchbombe gezündet und in Richtung seines Vaters geworfen. Der Vater gab an, den rauchenden Gegenstand weggetreten zu haben, wodurch dieser ins Treppenhaus gelangte und die Rauchentwicklung verursachte. Der Vater erlitt leichte Verletzungen durch den Rauch und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Es entstand kein Feuer und kein Gebäudeschaden.
Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung im Rahmen von häuslicher Gewalt. Gegen den verdächtigen Sohn wurde ein Rückkehrverbot für 14 Tage verhängt. (ct/es)
Quelle: Presseportal








