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Rheinisch-Bergischer Kreis: Schwerer Unfall in Rösrath

Ein 42-jähriger Autofahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit Verkehrszeichen und Baum, schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Verkehrsunfall Hofferhofer Straße
Foto: Presseportal.de

Rösrath (ost)

Am gestrigen Tag (14.04.) wurde ein 42-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach schwer verletzt. Er war zuvor mit seinem Auto auf der Hofferhofer Straße unterwegs. Es gibt Anzeichen dafür, dass der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verloren hatte.

Um 09:50 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Hofferhofer Straße in Richtung Hoffnungsthal. Hinter ihr fuhr ein Ford. Die Frau gab später an, dass der Fahrer des Ford dicht auffuhr und drängelte. Sie fuhr mit erlaubten 70 Stundenkilometern. Kurz nach Stöcken überholte der Fahrer sie mit überhöhter Geschwindigkeit. Danach verlor sie ihn aus den Augen. Wenig später sah sie den beschädigten Ford auf einer Wiese stehen. Zusammen mit einem anderen Zeugen half sie dem Fahrer und verständigte den Rettungsdienst und die Polizei.

Das Auto des Bergisch Gladbachers wies erhebliche Schäden auf. Zudem fanden die Beamten in einer Kurve ein überfahrenes Verkehrszeichen und einen beschädigten Baum.

Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer, ein 42-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach, zu schnell auf der Hofferhofer Straße unterwegs war. Er verlor in einer Linkskurve die Kontrolle und kollidierte mit einem Verkehrszeichen und einem Baum. Durch den Zusammenstoß drehte sich das Auto und wurde auf eine angrenzende Wiese geschleudert.

Der Fahrer des verunfallten Autos wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden an seinem Auto beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg aufgenommen. (bw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 (87,36%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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