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Rheinisch-Bergischer Kreis: Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 4

Feuerwehr Bergisch Gladbach alarmiert wegen lebensgefährlich verletzter Person auf Autobahn 4 in Richtung Köln.

Die Einsatzstelle auf der BAB4
Foto: Presseportal.de

Bergisch Gladbach (ost)

Am späten Sonntagabend gegen 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4 in Richtung Köln gerufen. In der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde ein umgekipptes Auto und eine eingeklemmte Person gemeldet.

Aufgrund des Berichts alarmierte die Leitstelle sofort die Feuer- und Rettungswachen 1 und 2 der Feuerwehr Bergisch Gladbach, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Unfallstelle kurz hinter der Anschlussstelle Bensberg in Richtung Köln.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie ein umgekipptes Auto im Graben neben der Fahrbahn vor. Eine schwer verletzte Person lag bereits außerhalb des Fahrzeugs und wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt. Nach dem aktuellen Stand besteht Lebensgefahr. Es wurden keine weiteren Personen gefunden. Entgegen der ersten Meldung war niemand im Auto eingeklemmt.

Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Unfallstelle auf der Autobahn und die Sicherung des verunfallten Fahrzeugs. Der Patient wurde nach der notärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung in Köln gebracht.

Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. (es)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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