Die Polizei Rhein-Berg informiert mit einer Checkliste zu Einbruchschutz, sicherer Anreise und Verhalten am Urlaubsort. Vorbereitungen minimieren Risiken und schaffen die Basis für einen sorgenfreien Urlaub.
Rheinisch-Bergischer Kreis: Sicherheitstipps für unbeschwerten Urlaub

Rheinisch-Bergischer Kreis (ost)
Vor den Sommerferien informiert die Polizei Rhein-Berg mit einer Liste von Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen, zur sicheren Anreise und zum Verhalten am Urlaubsort. Durch einfache Vorbereitungen können viele Risiken vermieden und die Grundlage für einen sorgenfreien Urlaub geschaffen werden.
Die Planung eines Urlaubs beginnt bereits vor der Abreise. Neben dem Packen der Koffer ist es wichtig, das eigene Zuhause effektiv gegen Einbrecher zu sichern. Fenster und Türen sollten geschlossen sein und Schlüssel dürfen nicht außerhalb des Hauses in vermeintlichen Verstecken aufbewahrt werden. Es ist auch ratsam, Nachbarn und Angehörige über die Abwesenheit zu informieren und sie zu bitten, regelmäßig nach dem Haus oder der Wohnung zu sehen. Ein leerer Briefkasten, bewegte Rollläden oder eine Zeitschaltuhr können dazu beitragen, dass das Zuhause bewohnt aussieht.
Auch im Umgang mit sozialen Medien ist Zurückhaltung angebracht. Hinweise auf die Abwesenheit (“Ab Montag für 2 Wochen am Meer”) oder während des Urlaubs veröffentlichte Fotos oder Videos können verraten, dass das Zuhause derzeit leer steht.
Vor der Abfahrt ist ein kurzer Check des Fahrzeugs ratsam. Beleuchtung, Reifendruck sowie Öl-, Kühl- und Wischwasserstand sollten überprüft und die Ladung ordnungsgemäß gesichert werden. Eine ausgeruhte Fahrweise, eine sorgfältige Routenplanung und regelmäßige Pausen tragen zu einer sicheren Anreise bei. Während der Fahrt sollte das Mobiltelefon nur mit einer Freisprecheinrichtung verwendet werden. Bei Pausen sollten Wertsachen nicht im Fahrzeug sichtbar sein.
Auch am Urlaubsort sollten Reisende wachsam sein. Besonders an belebten Orten wie Sehenswürdigkeiten, Innenstädten oder Stränden nutzen Taschendiebe die Menschenmengen aus. Wertsachen sollten nah am Körper getragen und nur so viel Bargeld mitgeführt werden, wie nötig ist. Tickets und Ausflüge sollten nur bei seriösen Anbietern gebucht werden. Bei Dienstleistungen wie Taxifahrten oder Führungen sollte der Preis vorab verbindlich vereinbart werden.
Eine detaillierte Liste mit weiteren Tipps zum Einbruchschutz, zur sicheren Anreise und zur Sicherheit im Urlaub finden Sie auf unserer Webseite: https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/sicherheitstipps-rund-um-ihren-urlaub
Die Polizei Rhein-Berg wünscht einen angenehmen und sicheren Urlaub.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 im Jahr 2022 auf 2.725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war in beiden Jahren ähnlich hoch, wobei im Jahr 2023 1.897 Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstahl-Fällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








