Einsatzkräfte führen Schwerpunkteinsatz in Mönchengladbach durch, Betäubungsmittel und Lachgas sichergestellt.
Rheydt: Schwerpunkteinsatz am Dienstag

Mönchengladbach (ost)
Am Dienstagabend, den 9. Juni, führten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mönchengladbach gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei und Mitarbeitern des Ordnungsamtes erneut einen Schwerpunkteinsatz im Rahmen des Konzepts „Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen“ (BAB) durch.
Im Fokus standen Orte, die von Einwohnern als Beschwerdestellen wahrgenommen werden. Die Einsatzkräfte patrouillierten insbesondere in den Stadtzentren Gladbach und Rheydt, den umliegenden Bereichen der beiden Hauptbahnhöfe sowie den Beschwerdestellen im Stadtteil Odenkirchen.
Bei einer Person in einem Kiosk auf der Hindenburgstraße fanden die Beamten Betäubungsmittel. Während einer Gewerbekontrolle in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Ordnungsdienst entdeckten die Beamten zwei Gasflaschen mit Lachgas. In beiden Fällen erstattete die Polizei jeweils eine Anzeige wegen Drogenhandels und Verstoßes gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz. Die Betäubungsmittel und das Lachgas wurden beschlagnahmt.
Insgesamt führten die Einsatzkräfte zahlreiche Personenkontrollen durch und erteilten mehrere Platzverweise. Zusätzlich standen sie an den patrouillierten Beschwerdestellen als Ansprechpartner für Einwohner zur Verfügung. Die Rückmeldungen waren größtenteils positiv.
Die Polizei wird die Schwerpunkteinsätze weiterhin regelmäßig durchführen. Einwohner können verdächtige Beobachtungen jederzeit unter der Nummer 02161/290-0 melden. Die Polizei nimmt auch allgemeine Hinweise zu Beschwerdestellen entgegen, per E-Mail an Poststelle.Moenchengladbach@polizei.nrw.de. (at)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Im Jahr 2023 gab es 51099 männliche Verdächtige, 6780 weibliche Verdächtige und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








