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Rheydter Spätkirmes: Sicherheit und Prävention für Besucher

Polizei und Stadt Mönchengladbach verstärken Präsenz für sichere Kirmes. Private Sicherheitsdienste und erweitertes Kinderprogramm bieten Schutz und Spaß.

Foto: unsplash

Mönchengladbach (ost)

Um die Sicherheit der Besucher der Rheydter Spätkirmes vom 18. bis 21. September 2026 zu gewährleisten, werden Polizei und Ordnungsamt an den vier Kirmestagen ihre Präsenz in der Rheydter Innenstadt und auf dem Kirmesgelände verstärken. Ein privater Sicherheitsdienst wird das Gelände nachts überwachen und auch während der Öffnungszeiten vor Ort sein. Zudem ist die Stadt Mönchengladbach mit zwei Teams des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie aktiv und bietet erneut ein erweitertes Angebot für Kinder und Familien.

An der Kreuzung Gracht/Limitenstraße wird die Polizei eine mobile Wache einrichten. Sie dient als Anlaufstelle für Kirmesbesucher, die beispielsweise eine Anzeige erstatten möchten oder die Hilfe der Polizei benötigen, weil sie einen Angehörigen auf dem Kirmesgelände aus den Augen verloren haben.

Im Rahmen des Maßnahmenkonzepts zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum wird die Polizei auch ein besonderes Augenmerk auf das Mitführen von Messern jeglicher Art und gefährlicher Gegenstände auf der Kirmes legen. Die Einsatzkräfte werden selektive Personenkontrollen durchführen. Am Freitag werden zudem Beamte des Kommissariats Kriminalitätsvorbeugung darüber aufklären, wie gefährlich Messer sind.

Um das Sicherheitsgefühl der Mönchengladbacher Bürger zu stärken, setzt die Polizei erneut zwei mobile Videobeobachtungsanlagen ein. Die Standorte der beiden Kamerasysteme werden an der Gracht-Straße sein.

Die Videobilder werden über Kameras, die sich auf einem Anhänger in sechs Metern Höhe befinden, in die Einsatzleitstelle der Mönchengladbacher Polizei übertragen und von speziell geschultem Personal live beobachtet und bewertet. Das Ziel ist es, bevorstehende Straftaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, indem sofortige Einsatzkräfte entsandt werden. Die Videobeobachtung erfolgt nicht kontinuierlich, sondern ausschließlich während der Öffnungszeiten der Kirmes.

Die Aufnahmen werden nach einer Frist von 14 Tagen automatisch gelöscht. Für Strafverfolgungszwecke dürfen die Videoaufnahmen länger gespeichert werden. Bestimmte Bereiche – wie Wohnungen oder Arztpraxen – werden im Voraus geschwärzt oder verpixelt.

Spezielle Hinweisschilder informieren die Bürger über den Beginn der Videozonen.

Wie jedes Jahr ist die Kirmes besonders ein Fest für die Familie, für Kinder und Jugendliche. Die Stadt Mönchengladbach weist nochmals darauf hin, dass der Konsum von Cannabis in Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen auf der gesamten Kirmes verboten ist. Ordnungsamt und Polizei werden bei ihren regulären Streifengängen auf die Einhaltung dieses Verbots achten.

Erweitertes Angebot für Kinder und Familien

Das Team Kinder & Familien des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach bietet zusammen mit zahlreichen freien Trägern der Jugendhilfe ein erweitertes Programm für Kinder und Familien an. Auf dem Rheydter Marktplatz entsteht erneut ein eigener Bereich mit Mitmachaktionen, Spielangeboten und Ansprechpartnern verschiedener Einrichtungen. Hier finden Kinder einen ruhigen Ort zum Ausruhen, kostenloses Wasser, kleine Snacks und kreative Aktivitäten. Ein Höhepunkt ist der tägliche Besuch von Feuerzacki, dem Kinderschutzmaskottchen der Stadt Mönchengladbach.

Das Angebot richtet sich auch gezielt an Familien mit kleinem Budget. Verantwortlich für das Kinderprogramm auf dem Marktplatz sind das Stadtteilhaus PE 12 und die Begegnungsstätte am Römerbrunnen (BÜZ). Der Familienstand ist täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Das erfolgreiche Konzept des Teams Jugend der letzten Jahre auf der Gracht wird ebenfalls fortgesetzt. Dort liegt der Schwerpunkt vor allem auf präventiver Arbeit mit Jugendlichen. Die Anlaufstelle dient auch als Awareness-Point, so dass Jugendliche bei Problemen oder Streitigkeiten die Mitarbeiter aufsuchen und Unterstützung finden können. Speziell abgestimmte Angebote laden die Jugendlichen zum Verweilen und Mitmachen ein. Zudem können die Jugendlichen an Challenges teilnehmen, um Tickets für Fahrgeschäfte zu erhalten. Die Organisation des Jugendangebots wird von der Mobilen Jugendarbeit und dem Konfliktmanagement der Stadt Mönchengladbach geleitet. Das Team Jugend ist täglich zwischen 16 und 22 Uhr auf der Gracht präsent.

Alle Angebote sind für Kinder und Jugendliche kostenlos. (cr)

Quelle: Presseportal

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