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Richstein: Verkehrsunfall zwischen Kleinkraftrad und Opel auf L903

Zwei Männer verletzt, einer schwer, nach Frontalkollision. Alkoholisierung beider Beteiligter festgestellt. Polizei ermittelt Fahrer des Kleinkraftrads.

Foto: Depositphotos

Bad Berleburg- Arfeld (ost)

Am Sonntag (12.07.2026) ereignete sich auf der L903 zwischen Arfeld und Richstein ein Verkehrsunfall, bei dem ein Opel und ein Kleinkraftrad beteiligt waren und zwei Männer verletzt wurden.

Nach ersten Informationen fuhr eine 55-jährige Astra-Fahrerin gegen 11:45 Uhr in Richtung Richstein, als ihr in einer Rechtskurve ein Zündapp mit zwei Männern auf ihrer Fahrspur entgegenkam. Das Kleinkraftrad kollidierte frontal mit dem Opel. Die beiden Männer wurden durch die Luft geschleudert. Ein 28-Jähriger wurde schwer verletzt im Graben liegen gelassen. Ein 19-Jähriger flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass beide Männer betrunken waren. Der schwer verletzte 28-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Der zunächst flüchtige 19-Jährige wurde in der Nähe gefunden. Auch er hatte Verletzungen, die von einem Rettungswagen behandelt wurden. Ein Atemalkoholtest war positiv. Nach der Behandlung brachten Polizeibeamte ihn zur Polizeiwache in Bad Berleburg. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

An beiden Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme war die L903 komplett gesperrt.

Die Frage, welcher der beiden betrunkenen Männer letztendlich das Zündapp gefahren ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die das Verkehrskommissariat in Bad Berleburg durchführt. Hinweise nimmt die Polizei unter der 02751/909-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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