Ein Pedelecfahrer wurde auf der B64 schwer verletzt, der flüchtige Autofahrer wird gesucht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Rietberg: Unfall mit lebensgefährlich verletztem Pedelecfahrer auf der B64 – Autofahrer flüchtet vom Unfallort

Delbrück (ost)
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B64 bei Delbrück hat ein Fahrer eines Pedelecs am späten Montagnachmittag, dem 20. Juli, lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Autofahrer, der ebenfalls beteiligt war, ist auf der Flucht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Ein 81-jähriger Fahrer eines Pedelecs überquerte die B64 gegen 16.45 Uhr von der Straße „Auf dem Busche“ kommend, als ein Auto, das von Rietberg in Richtung Delbrück auf der Bundesstraße fuhr, frontal mit ihm kollidierte. Obwohl der Radfahrer auf die Motorhaube des Fahrzeugs geschleudert wurde und zu Boden fiel, drehte der unbekannte Fahrer das Auto um und flüchtete in Richtung Rietberg von der Unfallstelle, ohne sich um den 81-Jährigen zu kümmern. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Ein Rettungshubschrauber brachte den lebensgefährlich verletzten Radfahrer in ein Krankenhaus nach Bielefeld.
Der flüchtige Fahrer soll etwa Mitte 20 gewesen sein und ein osteuropäisches Aussehen gehabt haben. Das Auto soll ein dunkler BMW 3er gewesen sein. Das Fahrzeug muss im Frontbereich und im Bereich der Windschutzscheibe erheblich beschädigt sein. Das Nummernschild des Autos soll eine PB-Kennung gehabt und hinter der Windschutzscheibe gelegen haben.
Zeugen, die Informationen zum Fahrer oder zum BMW haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.
Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme durch das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Paderborn wird die B64 wahrscheinlich noch bis in den Abend hinein vollständig gesperrt bleiben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








