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ROADPOL Safety Days 2026: Polizei Gelsenkirchen Bilanz

Die Polizei Gelsenkirchen beteiligte sich an den ROADPOL Safety Days und stellte über 100 Verstöße fest. Kontrollen werden fortgesetzt, um schwere Verkehrsunfälle zu verhindern.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Von 16. bis 22. September 2026 nahm die Polizei Gelsenkirchen an den europaweiten ROADPOL Safety Days teil. ROADPOL ist ein Netzwerk von Verkehrspolizeien in Europa, das die Anzahl schwerer und tödlicher Verkehrsunfälle durch gemeinsame Kontroll- und Präventionsmaßnahmen reduzieren möchte.

Während der Aktionswoche führten die Einsatzkräfte viele Verkehrskontrollen durch. Besondere Aufmerksamkeit galt der Sicherung von Kindern im Auto, Ablenkungen durch Handys, Alkohol und Drogen am Steuer, Ladungssicherung und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Insgesamt wurden mehr als 100 Verstöße in Form von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten von den Beamtinnen und Beamten festgestellt.

Auch nach der Aktionswoche wird die Polizei weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen. Das Ziel bleibt unverändert: schwere Verkehrsunfälle verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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