Zwei Personen schwer verletzt, zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Autobahn stundenlang gesperrt. Unfallursache wird ermittelt.
Roermond: Schwerer Verkehrsunfall bei Schwalmtal

Düsseldorf (ost)
Unfallzeit: Sonntag, 26. Juli 2026, 18:55 Uhr
Zwei Personen wurden gestern Abend nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A 52 in Richtung Roermond schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn musste für Stunden gesperrt werden.
Es wird angenommen, dass gestern Abend eine 64-jährige Frau aus Heinsberg auf der A 52 in Richtung Roermond unterwegs war, als sie beim Hostert-Kreuz von der rechten auf die linke Fahrspur wechselte. Dabei übersah sie wahrscheinlich ein von hinten herannahendes BMW Coupé eines 42-jährigen Mannes aus Kaarst. Das Fahrzeug der Frau berührte die Beifahrerseite des BMW. Das SUV der Frau aus Heinsberg, ebenfalls ein BMW, geriet durch den Zusammenstoß ins Schleudern, prallte gegen die rechte Leitplanke und kippte um.
Aufgrund der schweren Verletzungen, die die 64-jährige Frau und ihr 69-jähriger Beifahrer erlitten hatten, wurden zwei Rettungshubschrauber angefordert. Der 42-jährige Fahrer aus Kaarst blieb unverletzt. Ein drittes Auto wurde leicht beschädigt. Die Autobahn musste für die Landung der Hubschrauber vollständig gesperrt werden. Gegen 21:45 Uhr konnte die Fahrtrichtung Roermond wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die Untersuchungen zum Unfallhergang sind noch im Gange.
(dam)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13559, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 556792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55296 Unfälle innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








