Ein 38-jähriger Mann aus Rösrath verursachte mehrere Unfälle in Troisdorf-Altenrath. Er stand unter Drogeneinfluss und verletzte sich bei der Kollision.
Rösrath: Autofahrer verursacht Unfälle unter Drogeneinfluss

Troisdorf (ost)
Am Mittwochmorgen (12. August) gegen 9.50 Uhr informierten mehrere Autofahrer die Polizei über ein verdächtiges Fahrzeug auf der “Alte Kölner Straße” in Troisdorf-Altenrath. Der gemeldete BMW fuhr in Schlangenlinien und wies frische Unfallspuren auf. Das Auto bewegte sich in Richtung Troisdorf-Stadtmitte.
Der Fahrer, ein 38-jähriger Mann aus Rösrath, setzte seine Fahrt auf der Altenrather Straße fort. Dabei kollidierte er mit mehreren Leitpfosten und streifte eine Schutzplanke. Trotz Anhaltezeichen der Polizei bog er in die Römerstraße ab und folgte der Umleitung auf die Frankfurter Straße. Auf dem Weg zum Ursulaplatz waren bereits mehrere Streifenwagen im Einsatz.
Am Anfang der Kirchstraße versuchte der Mann, einen entgegenkommenden Polizeiwagen zu umfahren. Dabei prallte er gegen eine Baustellenabsperrung und dann gegen einen am Straßenrand geparkten Hyundai. Der 77-jährige Fahrer des Hyundai, der kurz zuvor seine Frau aussteigen ließ, erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Es kam nicht zur Kollision mit dem Streifenwagen.
Die Polizei überwältigte den polizeibekannten Rösrather und fixierte ihn. Auch er erlitt leichte Verletzungen bei der Kollision. Ein Schnelltest bestätigte den Drogeneinfluss. Zudem zeigte er psychische Auffälligkeiten. Nach der Behandlung seiner Verletzungen und der Blutentnahme wurde er in eine Landesklinik gebracht.
Die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Bonn dokumentierten den Unfall in der Kirchstraße, um Neutralität zu gewährleisten. Zur Beweissicherung setzte das hinzugezogene Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln eine Drohne ein. Während der polizeilichen Maßnahmen war der Bereich der Unfallstelle gesperrt. Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn und der stark beschädigte BMW des Rösrathers wurde beschlagnahmt.
Während der Ermittlungen ergab sich ein Hinweis auf einen etwa 30-jährigen Fußgänger, der beinahe von einem Verkehrszeichen getroffen wurde, das der BMW-Fahrer umgefahren hatte. Der Mann, der eine helle Hose und ein helles T-Shirt trug, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02241 541-3221 bei der Polizei zu melden. Seine Aussage ist für die weiteren Ermittlungen wichtig.
Es besteht der Verdacht, dass der 38-Jährige bereits in weitere Unfälle verwickelt war. Die Ermittlungen in den umliegenden Polizeibehörden dauern an. Der bisherige Sachschaden wird auf über 40.000 Euro geschätzt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen. (Bi)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56.367, während sie im Jahr 2023 auf 57.879 stieg. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag bei 49.610 im Jahr 2022 und bei 51.099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6.757 im Jahr 2022 und 6.780 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








