Die Polizei sucht Zeugen für einen möglichen Raubüberfall auf einen Jugendlichen. Eine Zeugin berichtete von dem Vorfall und bittet um Hinweise.
Rösrath – Polizei sucht Zeugen nach möglichem Raubdelikt

Rösrath (ost)
Letzten Donnerstag (23.07.) standen die Mitarbeiter der Kriminalprävention mit ihrem Informationsstand am Sülztalplatz. Dort erzählte eine Zeugin von einem möglichen Raubüberfall auf einen Jugendlichen. Da sie sich seitdem um das Wohlergehen des Jugendlichen sorgt, wollte sie sich nach ihm erkundigen.
Die Zeugin berichtete, dass sie an einem Sonntag zwischen dem 07.06. und dem 05.07. gegen 10:00 Uhr mit ihrem Auto auf der Kölner Straße in Rösrath unterwegs war. Ein Jugendlicher vor dem örtlichen Netto-Markt machte durch auffällige Gesten auf sich aufmerksam und bat sie anzuhalten. Nachdem sie angehalten hatte, erzählte der Jugendliche, dass er kurz zuvor von zwei Männern mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden war. Dann bat er die Frau, ihn nach Hause zu fahren.
Der Jugendliche machte einen glaubwürdigen und sehr betroffenen Eindruck. Die Zeugin fuhr mit ihm bis zur Hauptstraße. Dort sagte der Jugendliche, dass er den Rest zu Fuß gehen könne. Er stieg aus und ging in Richtung eines Wohngebiets hinter einem Bekleidungsgeschäft. Die Zeugin beschrieb den Jugendlichen als ungefähr 16-17 Jahre alt, ca. 1,70m groß, mit kurzen blonden Haaren und einem weißen T-Shirt. Sie konnte keine äußerlichen Verletzungen feststellen.
Bisher liegt der Polizei keine Anzeige vor, die mit diesem Vorfall in Verbindung steht. Aufgrund der Aussagen der Zeugin hat das zuständige Kriminalkommissariat 2 die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Raubüberfalls aufgenommen.
Die Polizei sucht daher insbesondere den beschriebenen Jugendlichen sowie weitere Zeugen, die nähere Informationen zu dem Vorfall geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen. (ch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 aufgezeichnet.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








