Ein 38-jähriger Rollerfahrer kollidierte mit Fußgängern, nachdem er alkoholisiert und ohne Führerschein vor der Polizei flüchtete.
Rollerfahrer flüchtet vor Polizei Dortmund

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0170
Am Dienstagnachmittag (24. Februar) ereignete sich in Dortmund-Scharnhorst eine Verfolgungsfahrt. Gegen 16:10 Uhr versuchte eine Streifenwagenbesatzung, einen Rollerfahrer zu kontrollieren, da er auffällig und ohne Kennzeichen unterwegs war.
Nach ersten Ermittlungsergebnissen reagierte der 38-jährige Fahrer nicht auf die Anhaltezeichen, beschleunigte stark und versuchte so, der Kontrolle zu entkommen. Anschließend flüchtete er über die Straßen Schäffleweg, Buschei und Gleiwitzstraße. Er bog auf Höhe des EKS-Scharnhorst auf einen Fußweg ab und kollidierte dort mit zwei Fußgängern. Dabei stürzte der Fahrer und verletzte sich, ebenso wie die beiden Fußgänger (ein 30-jähriger und ein 22-jähriger Dortmunder) leicht. Zur Unfallaufnahme wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzugezogen. Die beiden Fußgänger wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt.
Vor Ort gab es klare Anzeichen dafür, dass der Fahrer sowohl betrunken als auch unter dem Einfluss von Drogen stand, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Das Fahrzeug war zudem nicht zugelassen und wurde von den Beamten vor Ort beschlagnahmt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Dortmunder freigelassen. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren unter anderem wegen eines verbotenen Einzelrennens (§ 315d) und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








