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Romance-Scamming in Ahaus

Betrüger haben einen Mann um mehrere tausend Euro gebracht, indem sie eine falsche Beziehung über Monate aufbauten und Geld forderten. Opfer sollten sich bewusst sein und auf polizeiliche Ratschläge achten.

Foto: unsplash

Ahaus (ost)

Um Geld zu bekommen, manipulieren Betrüger die Gefühle anderer Menschen: Ein Mann aus Ahaus wurde Opfer und verlor mehrere tausend Euro. Die Betrüger nutzten die perfide Methode des Romance Scammings, um über das Internet eine Beziehung vorzutäuschen.

Der Ahauser dachte, er sei mit einer US-Amerikanerin in Kontakt. Die Betrüger bauten geschickt über mehrere Monate eine Verbindung auf, schickten Fotos und emotionale Nachrichten. Schließlich forderten sie Geld. Sie taten dies aus verschiedenen Gründen, darunter angebliche Notfälle.

Die Vorgehensweise der Täter ist den Ermittlern der Kripo bekannt. Experten bezeichnen dies als „Scamming“: Vorauszahlungen an einen Betrüger, auch „Scammer“ genannt. Eine Variante davon ist das Love- oder Romance-Scamming. Die Betrüger suchen Opfer in Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken. Nach den ersten Kontakten folgen intensive Liebesbekundungen, um später erfolgreich um Geld zu bitten.

Die Opfer merken oft nicht sofort, dass sie betrogen werden, da die Täter sie emotional abhängig gemacht haben. Diese Fälle ziehen sich oft über einen längeren Zeitraum hin.

Wie die Täter vorgehen, wie man sie erkennen kann und was Opfer tun sollten, wird auf der Website der Polizei erklärt: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/. (jh)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 im Jahr 2022 auf 7062 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 4478 Männer, 2145 Frauen und 2072 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 4726 Männer, 2336 Frauen und 2159 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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