Ein 38-jähriger Radfahrer wurde lebensgefährlich verletzt und per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Straße war während der Unfallaufnahme gesperrt.
Rommerskirchen: 24-Jähriger überholt Fahrzeuge und kollidiert mit Radfahrer

Rommerskirchen (ost)
Am Montag (24.08.) fuhr ein 38-jähriger Mann aus Düsseldorf gegen 19:10 Uhr mit seinem Fahrrad die Bergheimer Straße in Richtung Gill entlang. Hinter ihm befanden sich zwei Autos. Ein weiteres Auto, in dem ein 24-jähriger Mann aus Bergheim saß, überholte die vor ihm fahrenden Fahrzeuge auf der linken Seite. Ersten Untersuchungen zufolge signalisierte der Radfahrer an der Kreuzung, dass er nach links in die Straße “Zum Bergerhof” abbiegen wollte. Der überholende Autofahrer kollidierte nach ersten Erkenntnissen mit dem abbiegenden Radfahrer.
Bei dem Zusammenstoß erlitt der 38-jährige Düsseldorfer lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme war die Straße gesperrt.
Das Auto des Bergheimers wurde abgeschleppt.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 24-jährige möglicherweise vor dem Unfall Betäubungsmittel konsumiert haben könnte. Deshalb wurde ihm auf der Wache eine Blutprobe entnommen.
Der Führerschein des 24-jährigen Mannes wurde eingezogen und ihm wurde die weitere Fahrt mit Kraftfahrzeugen untersagt.
Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Das Verkehrskommissariat 1 hat mit den Ermittlungen begonnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








