Polizei stoppt drei alkoholisierte Verkehrsteilnehmer in Pulheim, Hürth und Wesseling. Ein Radfahrer leistet Widerstand und verbringt Nacht im Polizeigewahrsam.
Rommerskirchen: Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer gestoppt

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Ein Fahrradfahrer widersetzte sich und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam.
Beamte der Polizei stoppten in Pulheim, Hürth und Wesseling zwischen Dienstag (3. März) und Mittwoch (4. März) drei alkoholisierte Verkehrsteilnehmer. Ein alkoholisierter Radfahrer widersetzte sich und verbrachte die Nacht in einer Zelle.
Am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr meldeten Zeugen einen Audi, der auf der Bundesstraße (B) 59 zwischen Rommerskirchen und Köln in Schlangenlinien fuhr. Polizisten stoppten das Fahrzeug in der Nähe der Venloer Straße in Pulheim und bemerkten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft der Fahrerin. Ein Vortest ergab einen Wert von knapp über 1,2 Promille. Der Führerschein der 47-jährigen Fahrerin wurde beschlagnahmt.
In der Nacht zum Mittwoch gegen 2.40 Uhr stoppten Beamte in Hürth auf der Luxemburger Straße einen 38-Jährigen auf seinem E-Scooter. Der Scooter hatte keine Beleuchtung eingeschaltet und kein gültiges schwarzes Versicherungskennzeichen. Obwohl der Fahrer das gültige Kennzeichen in seiner Tasche hatte, roch er stark nach Alkohol. Ein Vortest ergab einen Wert von knapp über 1,7 Promille.
Am Dienstagabend meldete eine Zeugin gegen 18.40 Uhr einen Radfahrer ohne Beleuchtung, der auf der Sechtemer Straße in Wesseling in Schlangenlinien fuhr. Polizisten fanden den 48-jährigen Mann kurz darauf auf der Straße liegend. Er lallte stark, konnte kaum sein Gleichgewicht halten und schwankte stark. Sein Fahrrad lag in der Nähe in einem Busch. Auf dem Weg zum Polizeirevier widersetzte sich der Beschuldigte. Während der Feststellung seiner Personalien verhielt er sich aggressiv und versuchte, sich aus dem Griff der Beamten zu befreien. Er löste den angelegten Sicherheitsgurt im Fahrzeug und trat mehrmals nach einem Polizisten. Ein späterer Atemalkoholtest im Polizeigewahrsam ergab einen Wert von knapp über 2,7 Promille.
In allen Fällen wurden auf Anordnung der Beamten Blutproben von den Beschuldigten entnommen. Sie müssen sich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten, der Radfahrer zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen der Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats dauern an. (rs)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367, darunter 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57879, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nahe an diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








