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Rommerskirchen: Leichtkraftradfahrer schwer verletzt

Ein 16-jähriger Jugendlicher aus Rommerskirchen wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich im Kreuzungsbereich der B 59 / L 375 / K 26.

Foto: Depositphotos

Rommerskirchen (ost)

Ein 16-jähriger Leichtkraftradfahrer aus Rommerskirchen wurde am Montagnachmittag (28.09.) bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung der B 59 / L 375 / K 26 schwer verletzt. Sanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Um etwa 17:30 Uhr fuhr der Jugendliche auf der L 375 in Richtung Oekoven. An der Kreuzung kollidierte er mit dem Auto eines 68-jährigen Mannes aus Rommerskirchen. Der Autofahrer fuhr auf der K 26 (Neurather Straße) in entgegengesetzter Richtung und plante, an der Kreuzung nach links auf die B 59 (Grevenbroicher Straße) in Richtung Rommerskirchen abzubiegen.

Laut ersten Polizeiermittlungen übersah der 68-Jährige den herannahenden Leichtkraftradfahrer, da ein vor ihm abbiegender Transporter in Gegenrichtung seine Sicht versperrte. Der Autofahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat 1 aufgenommen, das Zeugen sucht, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise werden telefonisch unter 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Verkehrsunfälle sind nicht zufällig – sie haben eine Ursache. Fehler beim Abbiegen und Wenden zählen zu den häufigsten Unfallursachen. Da Zweiradfahrer aufgrund ihrer schmalen Form im Verkehr leicht übersehen werden können, gibt die Polizei folgenden Rat:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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