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Rosbach: Verwüstung in leerstehendem Krankenhaus

Unbekannte haben in Windeck ein leerstehendes Krankenhaus verwüstet. Der Hausmeister entdeckte den Schaden am 16. März und alarmierte die Polizei.

Foto: Depositphotos

Windeck (ost)

In Windeck wurde ein verlassenes Krankenhaus von Unbekannten verwüstet. Das Gebäude in Rosbach an der Hurster Straße steht unter Denkmalschutz. Der Hausmeister des Gebäudes informierte die Polizei am Montag (16. März), nachdem er um 16:00 Uhr feststellte, dass eine Scheibe an der Rückseite des Gebäudes eingeschlagen worden war. Dadurch gelangten die Täter in das Innere, wo sie mehrere Feuerlöscher entleerten und Glasflaschen zerbrachen.

Der Hausmeister hatte das Gebäude zuletzt am 06. Februar besucht. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles in Ordnung. Eine Zeugin, die in der Nähe wohnt, hörte gegen 15:00 Uhr Glas zerbrechen und sah zwei Jugendliche in der Nähe des ehemaligen Krankenhauses. Es wird untersucht, ob die beiden Jugendlichen mit der Tat in Verbindung stehen. Die polizeilichen Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung sind im Gange.

Personen, die Informationen über die Tat oder Verdächtige haben, werden gebeten, sich unter 02241 541-3421 zu melden. (Uhl)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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