Zwei Unfälle in Rosendahl und Senden, Jugendlicher und Senior verletzt, Polizei gibt Tipps für sicheres Radfahren
Rosendahl: Radfahrer kollidieren – zwei Verletzte am Samstag

Coesfeld (ost)
Am 06.06.2026 gegen 15.45 Uhr fuhren drei Jugendliche auf einem Fuß- und Radweg an der L555 in Rosendahl, Osterwick. Sie radelten nebeneinander, als der mittlere 15-jährige Radfahrer aus Rosendahl zu nah an den seines Freundes kam. Die Lenker verhakten sich und der 15-Jährige stürzte. Er verletzte sich und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die anderen Radfahrer blieben unverletzt.
Am Samstag, den 06.06.2026, gegen 13.00 Uhr, ereignete sich ein Unfall zwischen zwei Radfahrern auf der Straße „Dorfbauerschaft“ in Senden. Ein 74-jähriger Ahlener und eine 23-jährige Münsteranerin kollidierten frontal auf dem Radweg im Begegnungsverkehr. Zuvor fuhr die Münsteranerin neben einem anderen Radfahrer und konnte sich nicht rechtzeitig hinter diesem einordnen, als sie auf den entgegenkommenden Ahlener traf. Der 74-jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Bei schönem Wetter sind viele Menschen mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs. Es kommt häufig zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern.
Die Polizei gibt Empfehlungen für ein rücksichtsvolles Radfahren:
Wer aufmerksam fährt, die Geschwindigkeit anpasst und Rücksicht nimmt, trägt wesentlich zu einem sicheren Miteinander auf den Wegen und Straßen im Kreis Coesfeld bei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








