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Rückblick auf die Rheydter Frühkirmes 2026

Die Polizei zieht eine positive Bilanz der viertägigen Frühkirmes in Rheydt. Es gab nur wenige Verstöße gegen das Waffengesetz und insgesamt neun Strafanzeigen.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Die viertägige Frühkirmes in Rheydt endete am Montag, den 11. Mai. Die Polizei Mönchengladbach war während der gut besuchten Veranstaltung an allen Tagen mit vielen Einsatzkräften präsent.

Das bewährte Einsatzkonzept wurde von der Polizei als erfolgreich angesehen.

Zur Sicherheit der Kirmesbesucher wurden zwei mobile Videobeobachtungsanlagen auf der Grachtstraße eingesetzt. Außerdem diente die mobile Wache an der Kreuzung Gracht / Limitenstraße als Anlaufstelle für die Kirmesgäste. Neben den Einsatzkräften der Polizeiwachen, des Bezirksdienstes und der Bereitschaftspolizei waren auch Teams des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes der Stadt Mönchengladbach vor Ort, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

Vor Beginn der Kirmes kündigte die Polizei anlassbezogene Personenkontrollen an, im Rahmen ihres Konzepts zur Bekämpfung der Messerkriminalität im öffentlichen Raum. Diese Ankündigung zeigte Wirkung. Nur zwei der 387 kontrollierten Personen führten an den Kirmestagen ein Messer mit sich. Das Mitführen eines Messers verstieß gegen das Waffengesetz und führte zu einer Ordnungswidrigkeitenanzeige. Ein weiterer Verstoß gegen das Waffengesetz wurde begangen, als ein Kirmesbesucher einen Schlagstock bei sich hatte, der ebenfalls von den Einsatzkräften sichergestellt wurde.

Insgesamt wurden neun Strafanzeigen von den Beamten aufgenommen. Unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung, drei Handtaschendiebstählen und sexueller Belästigung.

Ein 18-jähriger Tatverdächtiger belästigte eine 40-jährige Frau, während er mit seinem 22-jährigen Bruder auf der Kirmes war. Dies führte zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 18-jährigen Sohn der Frau und den beiden Brüdern. Der 22-Jährige leistete zudem Widerstand gegen die hinzugekommenen Einsatzkräfte der Polizei.

Während des Vorfalls wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt und musste ihren Dienst einstellen. Gegen den 22-jährigen Mann lag ein offener Haftbefehl vor, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Der 18-jährige Beschuldigte der sexuellen Belästigung wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen, um die Gefahr zu minimieren. Beide Männer wurden im Gewahrsam weiteren polizeilichen Maßnahmen, einschließlich Blutentnahmen, unterzogen.

Die Polizei erteilte während der vier Kirmestage insgesamt 26 Platzverweise.

Vier verlorene Kinder auf der Kirmes konnten erfolgreich mit ihren Eltern wiedervereint werden. (km)

Quelle: Presseportal

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