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Rüthen: Autofahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß

Ein 92-jähriger Mann verunglückte tödlich auf der B516 zwischen Rüthen und Brilon. Zwei weitere Personen wurden schwer bzw. leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Rüthen (ost)

Am Donnerstag, den 17. September 2026, ereignete sich gegen 14:55 Uhr auf der Möhnestraße (B516) zwischen Rüthen und Brilon ein schwerer Verkehrsunfall.

Laut ersten Informationen fuhr ein 92-jähriger Mann aus Erwitte mit seinem Auto auf der B516 in Richtung Rüthen. In der Nähe des Heidbergs geriet das Auto aus bisher ungeklärter Ursache in der Kurve auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lastwagen, der in Richtung Brilon unterwegs war.

Der 92-jährige Autofahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen erlag er später seinen Verletzungen.

Auch seine 87-jährige Beifahrerin aus Ennigerloh wurde schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Lippstadt gebracht.

Der 57-jährige Lastwagenfahrer aus Erwitte wurde leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die Unfallaufnahme wurde vom Verkehrsunfallaufnahmeteam des Hochsauerlandkreises durchgeführt. Die B516 war für die gesamte Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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