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Ruhrallee: Auto kollidiert mit Baum, Polizei stellt Lachgasflasche sicher

In der Nacht zum Freitag prallte ein Auto gegen einen Baum. Beamte fanden eine Lachgasflasche und warnen vor den Gefahren des Konsums.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0674

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (01.08.) kollidierte ein Auto in der Dortmunder Innenstadt mit einem Baum. Bei der Unfallaufnahme entdeckten die Beamten eine Lachgasflasche.

Um 2:10 Uhr bemerkten Polizeibeamte bei einer Streifenfahrt einen stark beschädigten Mini, der rauchte und an einem Baum lehnte. Der Fahrer und der Beifahrer standen neben dem Auto.

Nach ersten Informationen fuhr ein 24-jähriger Dortmunder die Ruhrallee in Richtung Süden entlang. Dort plante er, auf die Märkische Straße abzubiegen. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verlor er in der Kurve die Kontrolle über sein Auto, kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der 24-Jährige und seine Beifahrer (22 und 23 Jahre alt, aus Dortmund) blieben bei dem Unfall unverletzt.

Während der Unfallaufnahme entdeckten die Beamten eine Lachgasflasche hinter dem rechten Hinterreifen des Minis. Im Fahrzeug fanden sie zudem mehrere Luftballons. Die Kartusche und das Auto wurden von den Beamten sichergestellt. Da der Verdacht bestand, dass der 24-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Lachgas stand, ordneten die Beamten außerdem eine Blutuntersuchung an. Der Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.

Die Polizei warnt erneut vor den Risiken des Lachgas-Konsums. Oft führt dies zu Rauschzuständen und Halluzinationen. Der Konsum kann auch räumliche und zeitliche Desorientierung verursachen. Wer sich unter dem Einfluss von Lachgas ans Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch das Leben Unbeteiligter.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 Fälle oder 87,36%, sind Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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