Spanier vermeidet Haft,Die Bundespolizei nahm einen Spanier fest, der eine Geldstrafe beglich, um eine Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden. Er konnte seine Reise anschließend fortsetzen.
Ruhrgebiet: 18-Jähriger verhaftet, Im Rahmen einer Einreisekontrolle wurde ein 18-Jähriger mit Haftbefehl festgenommen. Er wurde zu zwei Wochen Dauerarrest verurteilt, flüchtete jedoch und wurde jetzt überstellt.

Düsseldorf (ost)
Während der Einreisekontrolle eines Fluges aus Beirut/Libanon wurde am gestrigen Dienstagvormittag (21.04.2026) ein libanesischer Staatsangehöriger von der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf überprüft. Die Beamten stellten fest, dass nach dem 18-jährigen Mann gefahndet wurde. Das Amtsgericht Remscheid hatte im Januar dieses Jahres einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, da er einen sozialen Kurs nicht absolviert hatte, wofür er im November 2025 zu zwei Wochen Dauerarrest verurteilt worden war. Da er der Ladung zum Arrest nicht nachgekommen war und untergetaucht war, wurde die Fahndung eingeleitet. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der junge Mann aus dem Rheinland von der Bundespolizei an die zuständige Jugendarrestanstalt überstellt.
Am Dienstagnachmittag nahmen die Bundespolizisten außerdem einen spanischen Staatsangehörigen fest. Gegen den 30-jährigen Mann, der beabsichtigte, nach Kayseri/Türkei zu fliegen, wurde in diesem Fall von der Staatsanwaltschaft Dortmund gefahndet. Im Juli 2025 wurde ein Haftbefehl wegen eines fahrlässigen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ausgestellt. Da er sich der Festnahme entzogen hatte, wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Der Mann aus dem Ruhrgebiet konnte jedoch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen vermeiden, indem er vor Ort die Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro bezahlte. Anschließend setzte er seine Reise fort.
Quelle: Presseportal








