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Ruhrgebiet: Beamte verhaften Reisende am Flughafen Düsseldorf

Die Bundespolizei nahm vier gesuchte Personen fest, darunter eine deutsche Staatsangehörige wegen Missbrauchs von Notrufen und ein türkischer Staatsangehöriger wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf verhaftete gestern insgesamt vier gesuchte Reisende im Rahmen der Ein- und Ausreisekontrollen verschiedener Flüge. Zwei von ihnen mussten ihre Reise abbrechen.

Am Montagmorgen kontrollierten die Beamten eine deutsche Staatsangehörige, die aus Istanbul/Türkei ankam. Gegen die 26-Jährige lag ein Haftbefehl wegen Missbrauchs von Notrufen vor, der im November 2024 von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden erlassen wurde. Die Geldstrafe von 4.000 Euro konnte sie nicht bezahlen, daher musste sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen antreten.

Am Montagnachmittag wurde ein 28-jähriger türkischer Staatsangehöriger bei der Ausreisekontrolle nach Istanbul/Türkei festgenommen. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Bochum wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gesucht und konnte die Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen durch Zahlung einer Geldstrafe von 1.500 Euro vermeiden.

Ein 42-jähriger schwedischer Staatsangehöriger wurde später kontrolliert, als er nach London/Großbritannien fliegen wollte. Die Staatsanwaltschaft Krefeld hatte einen Haftbefehl wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen ihn erlassen. Er konnte die Geldstrafe von 1.260 Euro vor Ort bezahlen und somit eine Ersatzfreiheitsstrafe von 21 Tagen vermeiden.

Am Dienstagabend wurde ein deutscher Staatsangehöriger festgestellt, der nach Diyarbakir/Türkei fliegen wollte. Es stellte sich heraus, dass der 22-Jährige vom Amtsgericht Bottrop gesucht wurde, da er Sozialstunden nicht geleistet hatte. Er wurde zu zwei Wochen Dauerarrest verurteilt und musste diesen antreten, nachdem die Bundespolizei den Haftbefehl eröffnet hatte.

Quelle: Presseportal

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